By Lea Struck

Haben Sie vor, mit einem Privatjet zu fliegen? Es mag sich als schwierig erweisen, genau zu wissen, woran man denken muss, bevor man ein Privatflugzeug buchen sollte. So gibt es eine Reihe von Faktoren, die aber wichtig sind, ehe man die Buchung vornimmt. Fly Aeolus macht es Ihnen einfach: In diesem Blog können Sie alles darüber lesen, welche Faktoren bei der Buchung eines Privatjets zu beachten sind.

1. Welchen Privatjetbetreiber sollten Sie wählen?

Das erste, was Sie vor der Buchung eines Privatfluges prüfen sollten, ist die Frage, welches Unternehmen die Kapazität hat, Ihren Flug durchzuführen. Es kann nämlich nicht jedes Ziel mit jedem Privatjet und mit jeder Besatzung direkt angeflogen werden. Einige Flughäfen wie Saint-Tropez und la Mole erfordern beispielsweise besondere Qualifikationen der Piloten. Und natürlich verfügen nicht alle Piloten über diese Qualifikationen.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, im Voraus zu klären, was Ihr Reiseziel ist, mit wie vielen Personen Sie reisen und wie lange Sie am Zielort bleiben möchten. Anhand dieser Informationen kann dann leicht überprüft werden, ob ein Betreiber Ihre Anforderungen erfüllen kann und über eine geeignete Besatzung und ein passendes Flugzeug verfügt.

Es gibt mehrere Arten von Flugzeugtypen. Dieser kann aber einen großen Einfluss auf die Möglichkeiten Ihrer Reise und auch auf den Flugpreis haben. Anbieter betreiben oftmals verschiedene Maschinen. Einige dieser Flugzeuge können das gewünschte Ziel dabei direkt anfliegen, andere nicht. Außerdem können manche Luftfahrzeuge auf bestimmten Flughäfen nicht landen.

Wenn Sie ein Privatflugzeug buchen möchten, können Sie daher zwischen vier Arten von Privatjets unterscheiden. Die schweren Jets, die mittelgroßen Jets, die leichten Jets und das Lufttaxi. Die Unterschiede zwischen diesen Jet-Klassen erklären wir Ihnen in einem unserer anderen Blogs hier.

Sprechen Sie mit dem Betreiber auch über das Gepäck, das Sie mitnehmen möchten. Dies kann einen großen Einfluss auf den von Ihnen benötigten Flugzeugtyp haben. Wenn Sie viel Gepäck mitnehmen, kann dies bedeuten, dass ein Tankstopp erforderlich ist.

2. Was ist das Operationsmodell des Betreibers?

Die verschiedenen Anbieter verwendet natürlich auch wieder viele unterschiedliche Operationsmodelle. Das bekannteste Modell, das auch von Privatjetbetreibern am häufigsten verwendet wird, ist das Ad-hoc-Modell. Sie zahlen für Ihren Flug einen Tarif pro Flugstunde.

Darüber hinaus gibt es das Modell des Teileigentums oder des gemeinsamen Eigentums. Sie zahlen einen festen Betrag, so dass Sie Teil des Eigentümers eines der Flugzeuge in der Flotte werden. Das bedeutet, dass Sie mit dem Betreiber verbunden sind. Dadurch können Sie oft günstiger fliegen.

Ein weiteres Modell, das häufig verwendet wird, ist das Mitgliedschaftsmodell. Sie zahlen einen festen Betrag für einen bestimmten Zeitraum, in dem Sie für eine maximale Anzahl von Stunden fliegen können.

Privatflugzeug buchen: Cirrus

3. Über welche Kanäle können Sie ein Privatflugzeug buchen?

Sie können ein Privatflugzeug auf die verschiedensten Arten buchen. Beispielsweise können Sie sich einfach direkt an einen Betreiber von Privatjets wenden. Andererseits können Sie aber auch an einen Makler hinzuziehen. Dieser fungiert dann als Vermittler zwischen Flugzeug und Kunden.

4. Flexibilität des Betreibers

Auch wenn der Flug sicher gebucht ist, können Sie in letzter Minute auf unerwartete Probleme stoßen. Ihr Termin ist beispielsweise überfällig oder ein langer Stau lässt Sie verspäten. Aus diesem Grund ist es auch wichtig im Voraus prüfen, welche Flexibilität Ihr Privatjetbetreiber in Bezug auf die Abflugzeiten ermöglicht.

Jeder Flughafen unterscheidet sich in der Handhabung von Flugplänen und in der Zuweisung von Zeitfenstern. Oftmals wurde einem Flugzeug ein bestimmter Zeitabschnitt zugewiesen, in dem es nur abheben darf. Wenn diese Zeitnische nicht eingehalten wird, muss eine neue zugeteilt werden. Wenn der Flughafen jedoch ausgelastet ist, kann dies zu großen Wartezeiten führen. Vergewissern Sie sich also, dass Ihr Betreiber über das Verfahren des jeweiligen Flughafens, informiert ist. Sollte es in einem anderem Fall vorkommen, dass sich Ihre geplante Flugzeit ändert, informieren Sie das Flugunternehmen so schnell wie möglich. Stellen Sie also bereits im Voraus sicher, ob eine Änderung zusätzliche Kosten verursacht. Auf diese Weise bleiben Sie vor Überraschungen verschont.

5. Wie erfahren ist die Besatzung?

Sie können sich genauso gut fragen: Wie viel Erfahrung bringt die Besatzung mit und wie viele Besatzungsmitglieder stehen dem Betreiber generell zur Verfügung? Einige Fluggesellschaften fliegen nur mit sehr erfahrenen Piloten. Das gibt Ihnen dann eine Menge zusätzlicher Sicherheit und aber auch Vertrauen. So wird sichergestellt, dass bei unerwarteten Ereignissen immer ein erfahrener Pilot am Steuer sitzt. Eine größere Besatzung gibt Ihnen hingegen die Gewissheit eines pünktlichen Abfluges. Bevor Sie den Flug in ihrem Privatjet buchen, können Sie sich über die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens und der Piloten selbst erkundigen. Außerdem können Sie auch nachlesen, wie viel Erfahrung und Flugstunden sie haben.

6. Beachten Sie die Zahlungsbedingungen

Ein weiterer wichtiger Punkt, der vor der Buchung eines Privatfluges zu prüfen ist, sind die Zahlungsbedingungen des Anbieters. Die Bedingungen sind nämlich bei jedem Betreiber unterschiedlich. Bei einigen kaufen Sie ein Paket mit einer Anzahl von Flugstunden. Auf diese Weise zahlen Sie einen vollen Betrag auf einmal, womit Sie fliegen können, bis Ihre Stunden aufgebraucht sind. Sie sind jedoch immer von der Verfügbarkeit des Flugzeugs abhängig. Einige Betreiber ermöglichen aber die Buchung eines alternativen Flugzeugs gegen einen Aufpreis. Man kann also nicht immer direkt fliegen, wenn man es gerade will. Daher sollten Sie Ihre Buchung vorläufig planen.

Bei anderen Anbietern zahlen Sie pro Flugstunde. Dies mag im Vergleich zu einem Paket einfacher erscheinen. Wenn Sie jedoch ein Paket kaufen, sind die Flugstunden in der Regel günstiger.

Die meisten Anbieter verlangen in der Regel, dass Sie den Privatflug im Voraus bezahlen. Häufig können Sie per Kreditkarte oder Banküberweisung abrechnen. Bei vielen Anbietern können Sie mit der American Express bezahlen. Damit ist Ihre Reise zudem sofort versichert.

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7. Fragen Sie nach den Stornierungsbedingungen

Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Sie überhaupt reisen müssen oder zu welcher Zeit, dann sind die Stornierungsbedingungen von Bedeutung. Auch diese sind bei jedem Flugbetreiber unterschiedlich. Fordern Sie daher die Stornierungsbedingungen direkt beim Anbieter des Privatjets an. Einige erstatten nämlich nur dann Geld zurück, wenn der Flug aufgrund äußerer Umstände wie technischer Defekte oder schlechtem Wetter nicht durchgeführt werden kann. Wenn Sie Ihren Privatflug stornieren, erhalten Sie möglicherweise Ihr Geld oder einen Teil davon nicht zurück. Die Größe des Anteils hängt meist von der Zeit zwischen der Annullierung und der Abflugzeit des Hinfluges ab.

Achtung, eine spätere Buchung zur Umgehung der Stornierungsrichtlinien kann die Verfügbarkeit und den Preis des Geräts beeinflussen. Manchmal werden aber auch Optionen für kurzfristige Buchungen angeboten.

Im Hinblick auf die Covid-19-Regeln sollten Sie z.B. auch berücksichtigen, dass das Reiseziel, zu dem Sie reisen wollten, plötzlich als Risikogebiet eingestuft wird. Ihr Betreiber kann jedoch angeben, dass die Fahrt nicht verboten ist. Aus diesem Grund würden Sie Ihr Geld in diesem Falle nicht zurückerhalten.

8. Erkundigen Sie sich nach den getroffenen COVID-19 Maßnahmen

Aufgrund der aktuellen Umstände in Bezug auf das Covid-19-Virus ist es auch ratsam, die vom Betreiber getroffenen Maßnahmen zu überprüfen. Viele Luftfahrtunternehmen ergreifen zusätzliche Vorkehrungen im Hinblick auf die Hygiene des Flugzeugs. Übrigens ist das Reisen mit dem Privatjet im Vergleich zu kommerziellen Fluggesellschaften hinsichtlich der Virusverbreitung sicherer.

9. Welche Verpflegung gibt es an Bord?

Nicht weniger wichtig ist die Frage: Welche Verpflegung gibt es eigentlich an Bord? Natürlich ist es immer schön, während des Fluges etwas zu essen und zu trinken genießen zu können. Durch eine vorherige Anfrage kann der Betreiber auch Ihre speziellen (Ernährungs-)Wünsche erfüllen.

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10. Vor dem Flug

Sobald Sie den Flug gebucht haben, können Sie den Betreiber um einige weitere Dinge bitten. Fragen Sie nach dem Kennzeichen des Flugzeugs. Fragen Sie auch, wer Ihr Pilot ist, wie seine Telefonnummer lautet und wo Sie ihn treffen können. Dies ist normalerweise nämlich nicht in der Hauptabflughalle. Darüber hinaus können Sie bei Ihrem Anbieter eine Kontaktperson erbitten, damit Sie eventuelle Änderungen weitergeben können.

Fly Aeolus: Privatflugzeug buchen

Wir von Fly Aeolus möchten Ihnen eine zeitsparende Reise ohne Stress ermöglichen. Unsere Kunden haben Zugang zu einer breiten Fahrzeugflotte, die es ermöglicht, Sie zu mehr als 1600 verschiedenen Flughäfen zu fliegen. Wer weiß, vielleicht dürfen wir Sie schon bald auf Ihrem nächsten Wintersporturlaub an Board begrüßen.